Geschwister, Personen, die gemeinsame Eltern haben, sind nach deutschem Bürgerlichen Gesetzbuch in der gesetzlichen Erbfolge gegenüber Geschwistern von der Erbfolge ausgeschlossen, wenn beide Eltern noch leben. Lebt Vater oder Mutter nicht mehr, so fällt, ohne daß zwischen väterlichem oder mütterlichem Vermögen unterschieden wird, die eine Hälfte des Nachlasses des Geschwisterteils an den überlebenden Elternteil, die andere an die Abkömmlinge des verstorbenen Elternteils. Leben beide Eltern nicht mehr, so erhalten die Abkömmlinge des Vaters die eine, die der Mutter die andre Hälfte. Vollbürtige Geschwister des Erblassers, d.h. solche, die mit ihm Vater und Mutter gemeinsam haben, nehmen also an beiden Hälften, halbbürtige, d.h. solche, die mit ihm nur Vater oder nur Mutter gemein haben, nur an der einen oder anderen Hälfte teil. Geschwister haben gegenseitig kein Pflichtteilsrecht.

Nicht hier, aber in der Originaltabelle, sind in den fünf gelben Feldern Einträge einzugeben, daraufhin bildet sich ein Tatbestand (NNNN … YYYY), einer von 16 möglichen. Bei der eindeutigen Entscheidungstabelle wird eine Regel akut (=WAHR), und die Aktionen dieser Regeln werden durchgeführt von oben nach unten.

Eindeutige Entscheidungstabellen sind die ursprünglichen, da lassen sich Vollständigkeit, Redundanz- und Widerspruchsfreiheit formal prüfen. Sie sind immer dann anzuwenden, wenn Aktionen von mehreren bis vielen Bedingungen abhängen, also bei komplizierten Sachverhalten. Sie werden von den Bedingungskombinationen aus konstruiert: Man fragt, welche Fall-Kombinationen zu unterscheiden sind und legt dann die Aktionen fest, die jeweils durchzuführen sind.

zum Vergleich die mehrdeutige Entscheidungstabelle